Lords of Chaos



    • Produktionsland: UK/Schweden
      Produktion: Frederick Zander und Fredrik Zander
      Erscheinungsjahr: 2019
      Regie: Jonas Åkerlund
      Drehbuch: Dennis Magnusson , Michael Moynihan , Didrik Søderlind und Jonas Åkerlund
      Kamera: Pär M. Ekberg
      Schnitt: Rickard Krantz und Jonas Åkerlund
      Spezialeffekte: Emma Slater
      Budget: ca. -
      Musik: Claire Freeman
      Länge: ca. 112 Minuten
      Freigabe: FSK 18

      Darsteller:

      Rory Culkin
      Emory Cohen
      Jon Øigarden
      Jack Kilmer
      Sky Ferreira
      Valter Skarsgård

      Handlung:

      Ein Teenager macht sich auf dem Weg nach Norwegens Hauptstadt Oslo um seinen Idolen nahe zu sein, das ganze endet in einer Orgie aus Gewalt.



      Kinostart in Deutschland: 20.02.2019
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 05.04.2019
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von tom bomb ()

    • Richtig gesehen, der auf dem Poster ist Rory Culkin, Bruder von Macaulay Culkin und Kieran Culkin.
      Anders wie die Skandinavische Rock Kömödie "Heavy Trip" wird "Lords of Chaos" ein brutaler Horrorthriller werden.

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    • Immer Verlass auf den Tom! Habe heute erst mitbekommen, dass es den Film (dessen Mache schon länger im Gespräch war) fertig ist. :o Ich habe keine Ahnung, ob man sich an den wahren Begebenheiten richtet oder ob das Ganze eher fiktiv abgehandelt wird, aber die Plakatzeile BASED ON TRUTH AND LIES lässt Vorahnungen resultieren. Das Buch ist jedenfalls äußerst Sensationsorientiert ausgerichtet... nahezu exploitativ, aber auch extrem kurzweilig.
    • So weit ich weiss ist es das es sich dabei um Konkurrenz der beiden Musiker Varg Vikernes und Øystein Aarseth handelt, diese kennt man als Euronymous , das ging so weit das es tödlich endete.
      Was mich das Leben aber bislang gelehrt hat ist die Tatsache das es in unserer Gesellschaft nichts gibt was nicht passieren könnte, nur eben noch schlimmer wie Hollywood es sich ausmalen würde.
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    • Habe recht hohe Erwartungen mittlerweile.

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    • Hier mal ein paar neue Daten, die VOD-Veröffentlichung erfolgt am 15. März 2019.
      Der DVD/Blu-ray-Release ist am 29. März, Knaller aber - am 20. Februar kommt er sogar in einge deutsche Kinos .
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    • Regisseur Jonas Åkerlund wollte keine Kompromisse machen, deshalb war es fraglich wie die FSK entscheidet, und das soll bei den Fantasy White Nights so gewesen sein das man den anwesenden sagte es sei wohl das einzige mal das man diese Version so in Deutschland zu sehen wird.
      Es gibt heute auf der FSK Seite die Nachricht das er 117 Minuten und 25 Sekunden in Deutschland laufen wird, das ist so ziemlich die selbe Länge wie ursprünglcih veranschlagt, aber , wir wissen nicht welche Version hier erscheinen wird, zumindest ist sie mit einer FSK 18 Freigabe erst einmal erfolgt, mehr demnächst.
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    • Als ich das erste mal davon gehört habe, dass Lords of Chaos verfilmt werden soll, war ich dem gegenüber eher skeptisch eingestellt. Ich hab mir nicht vorstellen können, dass daraus ein gescheiter Film wird.
      Hab ihn jetzt am Wochenende im Kino gesehen und bin doch ziemlich positiv überrascht. Obwohl mir die Story bekannt war (hab das Buch schon vor einigen Jahren gelesen) hat mich der Film gut unterhalten.
      Die Schauspieler haben ihre Sache echt gut gemacht und der Film gibt die Geschichte von Mayhem (zumindest bis zum Mord) meiner Meinung nach ganz gut wieder. Die groben Fakten wurden eingehalten, ob und wie gut der Film jetzt allerdings die Black Metal Szene zur damaligen Zeit tatsächlich wiederspiegelt kann ich nicht beurteilen. Ein solches Unterfangen wäre denk ich aber eh zum Scheitern verurteilt, da selbst die damaligen Protagonisten unterschiedliche Geschichten erzählen, bzw. sich auch gerne selbst widersprechen.

      Die ganz truen Black Metaller finden das Ganze wahrscheinlich aus Prinzip scheisse und sehen ihre Idole vieleicht nicht genug gewürdigt oder herabgesetzt.
      Ich für meinen Teil halte die damaligen Protagonisten allerdings eher als einen Haufen gestörter Kids, die sich in ihrem Bestreben möglichst krass zu sein immer mehr gegenseitig hochgepeitscht haben, bis irgendwann jeglicher Sinn für Realität und Moral abhandengekommen sind (die Musik ist aber trotzdem geil ). Der Film gibt das m.E. auch ganz gut wieder.

      Herr Vikernes hat ja im Vorfeld behauptet, alle bekannten Bands hätten die Nutzung ihrer Musik für den Film verweigert. Das kann ich so definitv nicht bestätigen, die Musik von Mayhem kommt ständig vor .
      Allerdings wird tatsächlich kein einziger Song einer anderen Band gespielt (wäre mir zumindest nicht aufgefallen) und Bands wie Darkthrone oder Emperor werden nicht mal erwähnt. Man konzentriert sich doch stark auf die Vikernes/Euronymus Story.
      Das fand ich persönlich ein wenig schade.

      Alles in allem meiner Meinung nach aber trotzdem ein gelungener Film. Hat sich gelohnt und wandert bei Erscheinen auch in meine Sammlung.
    • Schöner Einblick von dir.
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    • Es ist schon eine verrückte Geschichte, umgesetzt dafür aber recht glaubhaft.
      Für mich insgesamt schwer nachzuvollziehen, da ich weder mit der Musik (die kommt ein wenig zu kurz), noch mit der Szene etwas anfangen kann.
      Die Gewalt in dem Film ist realistisch geworden, sehr realistisch möchte ich meinen.
      Was mir bleibt am Ende ist ein Blick in eine für mich fremde Welt, darstellerisch in Ordnung.
      Nicht so prickelnd Gonzalez Ochsenknecht, dessen "Leistung" besteht darin grimmig dreinzuschauen.
      Varg Vikernes Besetzung finde ich hingegen sehr gelungen, auch Rory Culkin , obwohl ich null Vorstellung davon habe wie der echte Euronymous war.

      Ein düsterer Film, der aber doch keine Grenzen (filmischer Art) überschreitet.

      [film]8[/film]
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    • Ich habe mich mit ein paar alten Jungs (Kumpels) aus der Black Metal Szene untehalten,und meine Befürchtungen die ich schon im Vorfeld hatte,haben sich bestätigt.
      Der gesamte Film soll ein unsagbarer Rotz sein,der seines gleichen sucht.
      Man hat mir sogar geraten dieses Machwerk zu meiden und lieber einen guten BURZUM oder MAYHEM Klassiker als Vinyl aufzulegen,da hat man wenigsten richtig was davon.
    • Achung!
      Wer ein Bild Plus Abo besitzt konnte und kann den Film noch kostenlos dort streamen, das galt seit Donnerstag den 4. April bis heute den 5. April und endet um 23.59 Uhr.
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    • tom bomb schrieb:

      Es ist schon eine verrückte Geschichte, umgesetzt dafür aber recht glaubhaft.
      Für mich insgesamt schwer nachzuvollziehen, da ich weder mit der Musik (die kommt ein wenig zu kurz), noch mit der Szene etwas anfangen kann.
      Die Gewalt in dem Film ist realistisch geworden, sehr realistisch möchte ich meinen.
      Was mir bleibt am Ende ist ein Blick in eine für mich fremde Welt, darstellerisch in Ordnung.
      Nicht so prickelnd Gonzalez Ochsenknecht, dessen "Leistung" besteht darin grimmig dreinzuschauen.
      Varg Vikernes Besetzung finde ich hingegen sehr gelungen, auch Rory Culkin , obwohl ich null Vorstellung davon habe wie der echte Euronymous war.

      Ein düsterer Film, der aber doch keine Grenzen (filmischer Art) überschreitet.

      [film]8[/film]
      Super dass dir der Film auch gefallen hat. Es ist schon krass was damals in Norwegen abgegangen ist. Das waren damals ja eigentlich noch alles Jugendliche / junge Erwachsene. Und zumindest meines Wissens kamen die meisten auch aus gutem Elternhaus. Satanismus und Gewalt waren ja bereits lange vorher Teil des Metal, aber dienten hauptsächlich der Provokation wie z.B. bei Venom. Welche Dynamik sich dann daraus entwickelt hat, dass diese Jungs sich immer mehr reingesteigert haben und sich versucht haben mit immer neuen Extremen zu überbieten ist schon erschreckend.
      Ich denke da manchmal dran

      Aber richtig beurteilen, was damals abgegangen ist kann heute eh keiner mehr. Ich glaub das ist auch das Problem was anscheinend viele Black Metaller mit dem Film haben. Man kennt die Storys schon seit Jahren und jeder hat sich wohl ein eigentliches Bild gemacht. Wenn man also von dem Film erwartet, dass er völlig neue Einblicke gibt kann man nur entäuscht sein. Außerdem erzählt eh jeder der damaligen Aktiven seine eigene Geschichte und versucht von sich das Bild zu zeigen, das ihm gefällt.

      Allein Vikernes hat schon so oft unterschiedlichen Stuss erzählt. Die einen feiern Euronymous hat als Gründer und Kopf der norwegischen Szene, andere wie Vikernes behaupten er sei ein Maulheld der eigentlich nur ne große Klappe hatte.
    • Mit der Szene kenne ich mich auch gar nicht aus, deshalb wage ich mir auch nur eine Meinung über den Film zu bilden, nicht über den Wahrheitsgehalt, denn wissen genau eh nur die die selbst dabei waren, und auch da hat jeder seine eigene subjektive Sichtweise.
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    • Kritik:

      Pulsadern und Kehlen werden aufgeschnitten, als wären sie aus Butterbrot, Kirchen dann in Brand gesetzt. Jegliches dümmliches Klischee über dunkle Musik, wie auch den Tierquäler, erfüllt dieser Black Metal Film. Die Schauspieler mit ihren künstlichen und glatt gestylten Haarverlängerungen, passen nicht als echte Metaler. Den Oberbock an Antischauspieler schießt dabei der Gesichtsgulasch von Wilson "Ochsenknecht" Gonzalez ab. Zu allem Überfluss werden auch noch Hakenkreuze in die Kulisse geschmiert. Alles so Plump was hier gezeigt wird, besonders im Charakterverhalten erweist es sich als ganz schlechter Film und hinten raus wird’s trotz Provokationen auch öde von der Handlung her, da eine zu lange Spielzeit gewählt wurde, wohingegen die Musik zu kurz kommt.

      [film]3[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
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    • Hakenkreuze waren im Umfeld von Mayhem und Burzum allerdings wirklich keine Seltenheit.