Sommer 1943 – Das Ende der Unschuld

    • Sommer 1943 – Das Ende der Unschuld



      Produktionsland: Polen
      Produktion: Marta Gozlinska , Piotr Grajkowski , Aleksandra Guzewska , Slawomir Zienowicz und Zdena Sisova
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Wojciech Smarzowski
      Drehbuch: Wojciech Smarzowski
      Kamera: Piotr Sobocinski Jr.
      Schnitt: Pawel Laskowski
      Visuelle Effekte: Jaroslaw Jakubiec
      Budget: ca. - 10.000.000 Mio. Polnische Zloty
      Musik: Mikolaj Trzaska
      Länge: ca. 150 Minuten
      Freigabe: FSK 16
      Deutscher DVD und Blu-ray Start: 7. März 2019

      Darsteller:

      Michalina Labacz
      Arkadiusz Jakubik
      Wasyl Wasylik
      Adrian Zaremba
      Izabela Kuna
      Jacek Braciak

      Handlung:

      Zosia (Michalina Labacz) lebt in Polen als der zweite Weltkrieg beginnt, sie verliebt sich unglücklich, denn ihr Vater setzt eine zwangsheiratet durch.
      Die meisten Männer des Ortes werden schliesslich eingezogen um an der Front zu kämpfen, Zosia muss zuhause ein anderes Elend ertragen.

      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...


    • So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      „Ruhm der Ukraine. Tot den Polen!“

      Von der Spielzeit her mit mehr als 2 Stunden etwas lang gewählt um wirklich Lust zu bekommen die Scheibe einzulegen, wobei man zu Beginn vor allem das Ganze kürzer halten könnte. Hinten raus oder zunehmend ist der Film kompakt. Besetzung ist ok, es fehlt höchstens an richtigem Darsteller-Charisma wie es gute Kriegsdramen können. Die Handlung folgt lange Zeit keinen bestimmten Charakter, man verfolgt das alltäglich bedrückende Leben, optisch auch glaubhaft dargestellt und später leidet man mit einer Polin und ihrem Kind mit, die sich nicht nur von den durch Religion angestachelten ukrainischen Hinterwäldler verwehren muss. Also hinten raus ist der Film wirklich mitreißend. Ich empfand die erste Filmhälfte auch nicht langweilig, aber halt nur zu lang, nicht schlecht genug um abzubrechen und nicht gut genug um begeistert zu sein, für einen konstanten Spannungsbogen reicht es nicht ganz.

      Was macht dieses Kriegszenario dennoch einmalig sehenswert? Eindeutig die Härte, ob Mord gegen Kind oder das gut aufgezeigte Leid oder wenn jemand von 2 Pferden zweigeteilt wird, dass schlägt gut auf die Magengrube und kommt im Film auch öfter vor, aus dem Grund und der durchaus glaubhaften Darstellung dieser grausamen Zeit, kann man ruhig mal reinschauen, falls einen die Thematik interessiert. Es muss nur die Zeit für den ziemlich langen Film gefunden werden, denn wenn man nicht geraden den neuen Hollywood-Hochglanz bevorzugt, wird man mit echter Grausamkeit bedient werden.

      [film]6[/film]

      Filmbewertung: 1-3 Schrott 4-5 belanglos 6-7 schauen möglich 8-10 sehenswert
      Electro in the Dark (Spotify Playliste)
    • Man sollte viel Interesse an der Handlung haben, ansonsten wird es schwierig.
      Besonders wenn man nicht vor dort stammt und mit der Kultur und den Eigenarten nicht viel anzufangen weiss, das ganze fremd erscheint.
      In weiten teilen ist er tatsächlich sehr brutal, wütend, mich fesselte aber auch das nicht.
      Dennoch möchte ich den Film nicht schlechter machen wie er ist, auf andere wirken könnte.

      [film]6[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...