Nomadland



    • Produktionsland: USA
      Produktion: Chloé Zhao, Dan Janvey, Frances McDormand, Mollye Asher und Peter Spears
      Erscheinungsjahr: 2020
      Regie: Chloé Zhao
      Drehbuch: Chloé Zhao
      Kamera: Joshua James Richards
      Schnitt: Chloé Zhao
      Visuelle Effekte: Stephane Ceretti
      Budget: ca. -
      Musik: Ludovico Einaudi
      Länge: ca. 108 Minuten
      Freigabe: o.A.
      Deutscher Kinostart: 01.07.2021
      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 30.09.2021

      Darsteller:

      Frances McDormand
      David Strathairn
      Linda May
      Charlene Swankie
      Bob Wells

      Handlung:

      Nach dem wirtschaftlichen Zusammenbruch einer Stadt im ländlichen Nevada, durch den sie selbst alles verloren hat, packt die 60-jährige Fern ihr Hab und Gut in ihren weißen Van und macht sich, ohne eine bestimmte Richtung oder ein bestimmtes Ziel im Auge zu haben, auf den Weg, um als moderne Nomadin im Westen der USA ein Leben außerhalb der konventionellen Gesellschaft zu erkunden.

      Sie verzichtet während ihrer Reise auf materiellen Komfort, nimmt jegliche Arbeit an, die sie unterwegs angeboten bekommt, von der Reinigung von Toiletten bis hin zum Verpacken von Waren in einem Amazon-Fulfillment-Center, und nabelt sich von Freunden und Familienmitgliedern ab.
      Doch Fern ist auf ihrer Reise durch Nebraska und den Badlands National Park alles andere als allein.
      Immer wieder macht sie die Bekanntschaft von Menschen, die aus ähnlichen Gründen unterwegs sind wie sie und ihre Häuser, ihren Job oder einen geliebten Menschen verloren haben.

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    • Nomadland ist ein Filmdrama von Chloé Zhao, das am 11. September 2020 in gleichzeitigen Vorführungen bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und dem Toronto International Film Festival seine Premiere feierte. In Venedig gewann der Film mit dem Goldenen Löwen den Hauptpreis des Festivals.

      Produktion:

      Regie führte Chloé Zhao, die auch das Drehbuch schrieb und für Nomadland erstmals mit Searchlight Pictures zusammenarbeitete.
      Zhao adaptierte für den Film das im Jahr 2017 erschienene Sachbuch Nomadland: Surviving America in the Twenty-First Century der Journalistin Jessica Bruder.

      Frances McDormand, die für ihre Darstellung von Mildred Hayes in Three Billboards Outside Ebbing, Missouri als beste Hauptdarstellerin mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, spielt Fern.

      In weiteren Rollen sind David Strathairn, Linda May, Charlene Swankie und Bob Wells zu sehen. Letzterer lebte selbst in den letzten Jahren in einem Van, nachdem er nach einer Scheidung einen Tiefpunkt in seinem Leben erreicht hatte.
      Über seine Reise berichtete der echte „Nomade“ auf seinem YouTube-Kanal.
      Michael Tubbs veröffentlichte im November 2014 einen Dokumentarfilm mit dem Titel Without Bound – Perspectives on Mobile Living, in dem Wells über sein „Leben auf der Straße“ berichtet, Wells spielt im Film eine Version seiner selbst.

      Die Filmmusik komponierte Ludovico Einaudi.

      Der Film wurde am 11. September 2020 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig und dem Toronto International Film Festival mit gleichzeitigen Filmvorführungen erstmals gezeigt.
      Später am Abend wurde der Film in dem speziellen Drive-In-Screening „Telluride from Los Angeles“ mit persönlichen Auftritten von Chloé Zhao und Frances McDormand vorgestellt.

      Darüber hinaus kündigte das New York Film Festival Nomadland als Centerpiece seiner 58. Ausgabe an.
      Ende September, Anfang Oktober 2020 wird er beim Zurich Film Festival gezeigt und hiernach beim Filmfest Hamburg als Abschlussfilm, wo er seine Deutschlandpremiere feiern soll.
      Im Oktober 2020 wird er auch beim London Film Festival vorgestellt.
      Am 4. Dezember 2020 soll er in ausgewählte US-Kinos kommen.

      Alberto Barbera, Leiter der Internationalen Filmfestspiele von Venedig, beschreibt Nomadland als eine mutige und berührende Reise in eine Welt, die unter dem Radar des Mainstream-Sozialbewusstseins existiert: „Es ist ein Film, der in einem Moment der durch Pandemien ausgelösten Abgeschiedenheit eine besondere Bedeutung erlangt und beweist, dass Werte wie gegenseitige Unterstützung und ein starkes Gemeinschaftsgefühl uns vor Einsamkeit, Misserfolg und Verzweiflung bewahren können. Ich freue mich auch über die Gelegenheit, diesen schönen Film mit unseren Mitfestivals in Telluride, Toronto und New York zu teilen: ein konkretes Zeichen der Solidarität und Zusammenarbeit in dieser beispiellosen und schwierigen Zeit.“
      Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • Viel wusste ich von der Handlung nicht, das es so etwas in den USA möglich ist schon, ich denke wir sind auch nicht mehr weit davon entfernt das hier auch so aussieht.
      Frances McDormand spielt gross auf, "Nomadland" ist ein Film über Ängste, den Tod oder Notlagen, aber auch über Hoffnung, Willen und dem Glauben in kleinen Dinge das grosse Etwas zu sehen.

      [film]8[/film]
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    • "Nomadland" hat kräftig bei den Oscars 2021 abgeräumt, wenig verwunderlich das Frances McDormand den Preis als beste Darstellerin erhalten hat - ich selber habe jetzt aus dem Kopf auch keine bessere Leistung einer anderen gesehen.7
      Etwas überraschender gab es die höchste fiilmische Auszeichnung ebenfalls für die beste Regie an Chloé Zhao , und vor allem für den besten Film.
      "Nomadland" hat mir wirklich gut gefallen, aber der beste Film des jahres?
      Jedenfalls Glückwunsch.
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    • Ab 30.09 mit 100 Jahren Verspätung auf BD.
      amazon.de/gp/product/B09887ZTBS

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    • Kritik:

      Also tut mir leid, aber Amazonarbeit als Hilfsgeber für Obdachlose darzustellen, ist ein Fail.
      Der hier gezeigt ruhige, ja entspannende Job bei Amazon, ist absurd, wenn man weis was für ein hektischer und knochenharter Job die Verpackungslager sind, in dem eigentlich zu einem großen Teil nur noch Flüchtlinge arbeiten. Gleicht schon einen Werbefilm für Amazon hier. :3: Die stärken des Films sind die Einöde, trauriger Klaviersound und sehr gute Darsteller. Die ruhige Gangart ok, wirklich langweilig ist es nicht, aber auch kein großes Hauf und Ab was viel Emotionen schüren kann. Ganz so stumpft ist es nicht, aber wirklich berührt hat das Leben auf der Straße, einer älteren Frau mich auch nicht. Einige Szenen wie die Krebserkrankung sind schon mitreißend erzählt, keine Frage, als ganzes für mich aber nur Durchschnitt, vor allem als Amazonwerbe-Drama ist das für mich zu kommerziell abstoßend.

      [film]5[/film]


      Meine unbekannte Youtube Underground-Playliste (Synth Pop, Dark Wave, EBM, NDH) :
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    • Ich mache bestimmt keine Werbung für Amazon, aber das stimmt so nicht was du schreibst, bei uns in der Stadt ist eines dieser Versandlager, und ich kenne einige die dort arbeiten, oder gearbeitet haben.
      Und ich habe von denen nichts negatives gehört, also zumindest nicht wie aus anderen Firmen.
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    • Vielleicht Standort mässig abhängig. Vielleicht hat sich der Service auch verbessert.


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