Crimes of the Future

    • Crimes of the Future



      Produktionsland: Kanada, Griechenland, Frankreich
      Produktion: Robert Lantos
      Erscheinungsjahr: 2022
      Regie: David Cronenberg
      Drehbuch: David Cronenberg
      Kamera: Douglas Koch
      Schnitt: Christopher Donaldson
      Visuelle Effekte: Peter MacAuley
      Budget: ca. -
      Musik: Howard Shore
      Länge: ca. 107 Minuten
      Freigabe: FSK 16

      Darsteller:

      Kristen Stewart
      Léa Seydoux
      Viggo Mortensen
      Scott Speedman
      Tanaya Beatty
      Lihi Kornowski
      Denise Capezza
      Don McKellar

      Handlung:

      In einer zukünftigen Welt durchlaufen die Menschen das „Accelerated Evolution Syndrome“, das „Beschleunigte Evolutionssyndrom“, das bei ihnen unterschiedlichste körperliche und mentale Veränderungen zur Folge hat.
      Einige Menschen versuchen ihre neuerworbenen Fähigkeiten zu unterdrücken, andere kommen mit ihnen gut zurecht.

      Zu ihnen gehört der Performancekünstler Saul Tenser, der in Begleitung seiner Partnerin Caprice öffentlich die Metamorphose seiner Organe in avantgardistischen Performances zeigt. Timlin, eine Ermittlerin des National Organ Registry, verfolgt interessiert Tensers Aktion.
      Sie würde sich gerne seine Bekanntheit zu Nutzen machen.

      Mein Herz schlägt für meine Mama &




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    • Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • Der ist ein MUSS!
      Hab da echt nicht mehr dran geglaubt, dass Cronenberg nochmal Body Horror bringt. Dann vor nem Monat den Teaser gesehen.
    • Mein Herz schlägt für meine Mama &
    • Habe ihn am Mittwoch im Kino gesehen und ich weiß nicht so recht, was ich von ihm halten solle. Natürlich ist es ein Cronenberg-Film mit Body-Horror, der langsam erzählt und bei dem sich das eigentlich Unheimliche eher im Kopf abspielt. Kernpunkte des Filmes sind "Schönheit/körperliche Verbesserungen", "Genetik/Manipulation", "Selbstdarstellung in der Öffentlichkeit", "Social-Media" und (natürlich) "Umwelt".

      Saul Tenser wachsen Organe, die er in einer (Art künstlerischen?) Show vor laufenden Kameras entfernen lässt. Regeneriert wird er durch ein medizinisches System einer Bio-Firma. Interesse an ihm haben verschiedene Parteien - von bewundernden Zuschauern, Behörden sowie Spinnern jeglicher Art. Wer Cronenbergs Filme kennt, weiß, dass es auch eklig werden kann. So pervers wie bei "Saw" oder "A Serbian Film" wird es aber nicht. Im Laufe des Filmes musste ich leider mehrmals überlegen, wer denn wer ist und was möchte. Das wird manchmal nicht ganz deutlich und einige Szenen sind mir dafür zu kurz. Es passiert plötzlich etwas und eine neue kleine Wendung passiert. Das macht den Film auch etwas langatmig. Gut fand ich den Teil der Shows, in denen Tenser die mutierten Organe entfernt werden. Richtig mediengeil stürzen sich die Zuschauer auf das Ereignis und niemandem wird bewusst, wie krank das eigentlich ist und das es mehr Fetisch als Kunst ist. Hauptsache, es ist auf Kamera.

      Um eine wirkliche Bewertung abzugeben, müsste ich ihn nochmal sehen. Ich fand Cronenbergs "Dead Zone" anfangs auch langweilig, mochte ihn nach mehrmaligem Sehen aber.

      Bewertung: Im oberen Mittelfeld.
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.