Kinder des Zorns 5 - Feld des Terrors

    • Kinder des Zorns 5 - Feld des Terrors



      Produktionsland: USA
      Produktion: Jeff Geoffray, Walter Josten, Jeffrey Kurz , JoAnn May-Pavey
      Erscheinungsjahr: 1998
      Regie: Ethan Wiley
      Drehbuch: Ethan Wiley
      Kamera: David Lewis
      Schnitt: Peter Devaney
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. 1,65 Mio $
      Musik: Paul Rabjohns
      Länge: ca. 79 Min
      Freigabe: FSK 18
      Darsteller: Alexis Arquette, Eva Mendes, Greg Vaughan und weitere

      Inhalt:

      In einer verlassenen Kleinstadt nimmt das Grauen seinen Lauf...
      Auf einem harmlosen Landausflug geraten sechs College-Schüler vom Weg ab und verirren sich in das seltsam verschlafene Nest Divinity Falls. Als sie versuchen, aus der trügerisch ruhigen Gegend wegzukommen, machen sie eine grauenhafte Entdeckung: die Kinder des Städtchens sind von einer dämonischen Macht besessen, die einen mörderischen Kult mit ihnen treibt!
      Die sechs Freunde treffen eine verhängnisvolle Entscheidung: sie beschließen, sich den Grauen zu stellen und die Kinder aus den Fängen des Bösen zu retten...


      Trailer:



      Der Film wurde direkt für den Videomarkt produziert und dies merkt man auch. Mit einem Budget von 1,65 Mio Dollar kann man eine ganze Menge anstellen. Doch wundere ich mich, wofür das Geld ausgegeben wurde. Denn:
      Die akustischen Effekte sind arm und alt. Man setzt auf laute Geräusche, um den Zuschauer zu erschrecken. Die Spezieleffekte der 80er sind besser als in diesem Film, obwohl man mit damaliger Technik doch so Einiges schaffen konnte. Leider sieht man auch nicht viel „Geschnetzel“, sondern nur das Resultat bzw. Blut in der Landschaft und auf den Kindern.
      Die Schauspieler sind nicht überzeugend - weder die Opfer noch die Kinden. Dialoge sind relativ schlecht, bedienen das Klischee, sind banal und tragen kaum zum Handlungslauf hinbei. Man versucht, Beziehungen zwischen den Personen aufzubauen, indem u.a. über Vergangenes gesprochen wird. Doch ist dies absolut unwichtig für den Film. Die Kinder sind keine Kinder, sondern könnten mit den Opfern zur Schule gegangen sein. Die Wörter „Maske“ oder „Make-Up“ scheinen auch keine große Rolle gespielt zu haben.

      Man das alles schon mal gesehen! Entweder in Teenie-Horrorfilmen oder in Slashern der 80er! Ich ärgere mich wirklich, Geld dafür bezahlt zu haben. Leider kenne ich keine anderen Teile der Reihe und auf dem Cover konnte man nicht sehen, welchen Teil der Reihe das darstellt. Die Rückseite schien noch vielversprechend, leider ein totaler Reinfall! Mein Bruder – der sich eigentlich nicht um Horror kümmert, hat ihn auch gesehen und fand ihn ebenfalls öde. Es ist schwer, dem Film zu folgen bzw. sich darauf zu konzentrieren, wenn man sich ihn z.B. auf dem Rechner ansieht., denn alles andere scheint spannender zu sein. Schad eist auch, dass der schöne Name "Steven King" für den Film bzw. das Cover misbraucht wird!

      Mein Tipp: Nicht kaufen! Auch nicht ausleihen! Höchstens mal im Fernsehen ansehen, denn man verpasst nicht viel! Finger weg!

      [film]2[/film]
      "Menschen erschaffen gerne Monster. Und Monster ... zerstören eben ihre Schöpfer.!"

      Harlan Wade, F.E.A.R.

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    • Das dort Stephen King auf dem Cover steht, liegt daran, dass Stephin King mit "Children of the Corn" die Romanvorlage lieferte. Normalerweise müsste der deutsche Titel dann eigentlich "Die Kinder des Korn" heissen. Klingt und liest sich nicht so böse, darum wurde daraus "Zorn" gemacht. Wirklich sehbar dieser Reihe find ich auch nur den ersten.
    • Sicher der bis dato schwächste Teil, aber immer noch gut genug.

      Kritik:

      Das erste Opfer hat ein paar Ähnlichkeiten mit Freddy Krueger und zwar anhand des schwarzen Schlapphuts und des verbrannten Gesichts. Es wird zu Beginn wieder auf etwas Telekinese gesetzt, dazu kommen noch zum ersten mal billige CGI Effekte, die immerhin zum schmunzeln dienlich sein können. Nach dem Vorspann werden uns die Teenager witzig vorgestellt und der Ablauf hat sich hiermit auch verändert, denn das Auftreten der Kinder wirkt eher wie das von Hinterwäldler, dazu wird auch eine abgelegene Tankstelle aufgezeigt. Die Dialoge sind jedenfalls ab und zu ziemlich witzig und der Film nimmt sich meist nicht für besonders ernst.
      Der kultige Spruch: „Er der immer im Hintergrund steht“ wird hier mit dem Spruch „Er der immer in den Wolken schwebt“ verwechselt.

      Bei den Darstellern kann der Überbringer gespielt vom jungen Adam Wylie (Chucky 3, Stepfather 3, Return to Sleepaway Camp) charismatisch überzeugen, sein stetig teuflischer Blick ist sehr glaubhaft. Er ist auch irgendwie der einigste der seine Rolle ernst spielt.
      „Feld des Terrors" macht seinen Namen alle ehre, es geht hart zur Sache, so dass der Gorehound erneut auf seine Kosten kommt. Nur im Mittelteil hat der Film auch mal einen spürbaren Hänger, zumindest zieht das Tempo wieder zum Finale an. Die Atmosphäre hat gegenüber den Vorgängern nachgelassen, kommt aber in einigen Szenen noch mal auf.

      Bei „Feld des Terrors“ wird mehr wert auf Witzigkeit gelegt, zumindest der Trashfan und auch der Gorehound bekommt was geliefert. Es ist aber klar der bis dato schwächste Teil und eigentlich hätte hiermit Schluss sein müssen.

      [film]5[/film]

      [bier]6[/bier]