Sexorgien im Satansschloss

    • Sexorgien im Satansschloss



      Alternativer Titel: Dr. Porno und sein Satanszombie
      Produktionsland: Italien
      Produktion: Gabriele Crisanti
      Erscheinungsjahr: 1982
      Regie: Mario Bianchi
      Drehbuch: Gabriel Crisanti
      Kamera: Angelo Lannutti
      Schnitt: Cesare Bianchini
      Spezialeffekte: -
      Budget: ca. -
      Musik: Nico Catanese
      Länge: ca. 70 Minuten
      Freigabe: Ungeprüft

      Darsteller:
      Jacqueline Doupré: Miria Aguilar
      Marina Hedman: Maria Aguilar
      Aldo Sambrell: Antonio Aguilar
      Mariangela Giordano: Schwester Sol
      Joe Davers
      Giancarlo Del Duca
      Alfonso Gaita

      Inhalt:

      Nachdem Miriam eines mysteriösen Todes stirbt, gehen in dem alten Schloss hoch oben in den Bergen seltsame Dinge vor sich. Schwester Solo, der Hausherr, seine Tochter, ihr behinderter Bruder und ein Diener werden in einen Strudel voller sexueller Ausschweifungen und dem satanischen Übersinnlichen gezogen.


      Meinung:

      Bevor hier einer denkt, dass das Hardcore wäre: Das ist es nicht!
      Nun gut, ich habe "Sexorgien im Satansschloss" vor drei Jahren auf einer Skihütte mit ein paar Kumpels gesehen, da wir diesen Film spaßeshalber aus der Videothek ausgeliehen haben. Allerdings taten wir das nur, weil wird den Namen so grandios fanden. Ich meine, "Sexorgien im Satansschloss"! Bis heute keinen besseren Filmtitel gehört... Doch zurück zum Thema:
      Wer diesen Film anschaut, um Sexorgien zu sehen, der hat den falschen Film gewählt, denn der Titel "Sexorgien im Satansschloss" ist Kundenverarsche hoch zehn. Das ist kein Porno, das ist Sexploitation und Horror. Worum es geht, weiß ich eigentlich nicht mehr so genau, irgendwas von einer Tussi, die in einem Schloss gefangen ist und dann noch irgendwie rumschnaxelt, aber der Film ist trotzdem kein Porno, allenfalls ein Erotikfilm. Naja, kann mich im Prinzip nur noch daran erinnern, dass er recht unterhaltsam war, aber doch ziemlich platt und billig. Ich mag ja Trash und auch Exploitation bin ich nicht abgeneigt, daher empfehle ich den Film hier einfach mal, doch ne wirklich seriöse Review kann ich nicht abgeben. Wer Trash und (S)Exploitation mag kann sich den hier ja mal zulegen, ist ganz nett, auch wenn ich mich nicht mehr großartig an den Film erinnern kann, war an dem Abend glaub ziemlich dicht...

      Naja, fünf Punkte.

      [film]5[/film]
      Achtung! Kleiner Hinweis: Wenn es um Ridley Scotts Alien geht können Sie mit diesem User nicht mehr vernünftig diskutieren, da alle Meinungen, die Alien nicht als absolutes Meisterwerk lobpreisen, von ihm als Quatsch angesehen werden.
    • Alternativer Titel: Dr. Porno und sein Satanszombie
      Produktionsland: Italien
      Produktion: Gabriele Crisanti
      Erscheinungsjahr: 1982
      Regie: Mario Bianchi
      Drehbuch: Gabriel Crisanti
      Kamera: Angelo Lannutti
      Schnitt: Cesare Bianchini
      Musik: Nico Catanese
      Länge: ca. 71 Minuten (Kinoversion), 86 Minuten (HC Version)
      Freigabe: Ungeprüft



      Nach dem Tod von Maria Aguilar, spielen sich im Schloss seltsame Dinge ab. Marias Tochter Miria, deren Vater Antonio, sein querschnittsgelähmter Bruder Ignazio, Schwester Sol, der Diener Isidro und Dr. Juan Suarez geraten in einen Strudel von übersinnlich-manipulierten Lustausschweifungen. Sind alle von Marias Geist besessen? Will Maria Rache nehmen?

      SEXORGIEN IM SATANSSCHLOSS fiel u. a. der Firmierung DR. PORNO UND SEIN SATANSZOMBIE zum Opfer. Einem der Topp 10 Titel im Kosmos der schwachsinnigsten Namensvergebungen. Der Originaltitel LA BIMBA DI SATANA weißt dezent darauf hin, dass der Film von Andrea Bianchis MALABIMBA - KOMM UND MACHS MIT MIR beeinflusst ist.

      Den Humor den MALABIMBA auffährt - kann LA BIMBA nicht erreichen. Im Punkto Sleaze sieht die Sache recht ausgeglichen aus. Dieses ist auch der Bereich in dem LA BIMBA punkten kann. Denn die Schmuddeloptik hat was.

      Die von Nico Catanese komponierte Musik siedelt sich zwischen Psychodelic- und Progressive-Rock an. Dazu kommt eine - stets wiederkehrende - eingängige Melodie die etwas an Fabio Frizzi-Kompositionen erinnert.

      Schlechte Schauspieler, eine dürftige Handlung, null Spannung. Warum sollte man sich dieses Werk eigentlich ansehen? Die Schmuddelpriester werden es wissen. Ich war jedenfalls überrascht wie schnell die Zeit (bei diesem Un-, Irr- und Schwachsinn) verstrich.

      Es ist anzuraten sich die HC Version anzusehen. Diese enthält die Bildverschmutzungen der Kinorolle und zeigt sich auch im Gesamtlook wesentlich ansprechender. Die Kinoversion ist gebügelt und aufgehellt. Meines Erachtens geht dabei einiges an Flair verloren.