Night of Something Strange

    • Night of Something Strange



      Produktionsland: USA
      Produktion: Brie Straiton
      Erscheinungsjahr: 2016
      Regie: Jonathan Straiton
      Drehbuch: Jonathan Straiton, Mean Gene und Ron Bonk
      Kamera: Rex Femscared
      Schnitt: Brooklynn Taylor
      Budget: ca. 40.000$
      Spezialeffekte: Colby Flinchum
      Musik: Paul Amos
      Länge: ca. 94 Minuten
      Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe

      Darsteller:

      Trey Harrison
      Rebecca C. Kasek
      Wayne W. Johnson
      Michael Merchant
      Toni Ann Gambale
      Nicola Fiore
      John Walsh

      Handlung:

      Es sollte ein feucht fröhlicher Bade Ausflug werden, doch dann entdeckt die Gruppe ein abgelegenes Hotel voller Infizierter Untoter.




      Deutsche DVD & Blu-Ray Fassung: 26.05.2017 (Verleih: 26.05.2017)
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...
    • Kritik:

      Ein Leichenficker löst diesmal eine Zombieepedemie aus. Die an einer Schule anschließend vorgestellten Teens lösen hingegen gleich die ersten Lacher aus, es ist schnell klar, Trashfilmzeit.

      Die Dialoge sind frech: „Wenn du ihn mehr als 3mal schüttelst, spielt du damit.“ Die ganzen Arschgeigen-Filmbewerter kannste vergessen, der Film ist alles andere als so schlecht wie hierzulande dargestellt, zumindest in dem Sinne nicht schlecht, dass er absolut was aufzubieten hat was für einen feuchtfröhlichen Horror-Abend sorgen darf. Auch wenn einiges nicht wirklich logisch ist, wie das beim Arschfick der Jungs nicht vom Aktiven erkannt wird, das er den dicken Jungen unter sich bürstetet, den er sonst hänselte, also es ist genug Licht im Raum, um die Situation zu erkennen und zu viel gesoffen hat er auch nicht. Der Sound besteht öfter aus schön kantigen Whiskey Rock N Roll. Die Schauspieler sind gut, die trashigen Rollen muss man auch erstmal so glaubhaft spielen können und die Mädels sind vom Erotikfaktor her bestbesetzt, sie zeigen was sie unterm T-Shirt parat haben. Einzig das ganz ordentliche Tempo zieht im Film nicht noch weiter an, man hätte so im späterhin Verlauf die Hatz noch mehr antreiben können, so gesehen ähnlich gelagerte wie Bunny und sein Killerding zuletzt, der doch noch etwas geselligere Trashfilm, wo man aber auch noch das Gefühl hatte es könnte von der Spannung her mehr gehen. Allerdings werden hier im Finale mal richtig die gorigen Geschlechtsorgane ausgepackt und der Kreaturfreund der Over the Top Kreationen liebt, wird begeistert sein.

      Diese Mischung aus Flesh Eater - Revenge of the Living Dead und Penetration Angst - Fick Mich Und Du Bist Tot ist schön blutiger Trash in Reinkultur, wie es die Deutschen weniger lieben. Es ist eine abgedrehte bunte Tüte Ekel-Müll für Gorehounds von Gorehounds.

      Nicht in den Kopf schießen, in die Weichteile. ^^

      [film]6[/film]
      [bier]8[/bier]
    • Für so etwas muss man geboren sein, oder eben nicht.
      Ich kann hiermit wenig anfangen, nicht mein Humor, nicht meine Art mich unterhalten zu lassen.

      [film]3[/film]
      So viele Frauen und so wenig Zeit....
      Mein Herz gehört nur meiner Mama und dem...





    • Night of Something Strange
      (Night of Something Strange)
      mit Trey Harrison, Rebecca C. Kasek, Wayne W. Johnson, Michael Merchant, Toni Ann Gambale, Nicola Fiore, John Walsh, Janet Mayson, Tarrence Taylor, Kera O'Bryon
      Regie: Jonathan Straiton
      Drehbuch: Jonathan Straiton / Ron Bonk / Mean Gene
      Kamera: Rex Femscared
      Musik: Paul Amos
      keine Jugendfreigabe
      Kanada / USA / 2016

      Cornelius, Mitarbeiter in einer Leichenhalle, hat eine etwas ungesunde Zuneigung zu den Toten und fängt sich so einen hoch ansteckenden, sexuell übertragbaren Virus ein, der alle, die sich mit ihm infizieren in sexhungrige Zombies verwandelt. Und diese wollen nichts Anderes als die Krankheit weiterzuverbreiten. Leider kommen so auch Carrie und ihre Freunde, die auf dem Weg in die Ferien sind, in Kontakt mit dem Virus und nun müssen die Teenager um ihr nacktes Überleben kämpfen...


      Und wieder einmal hat eine Zombiekomödie ihren Weg zu uns gefunden, wobei die Thematik der Untoten dieses Mal ein wenig anders von statten geht. So dient in vorliegendem Fall die nekrophile Neigung eines Hausmeisters als Auslöser für die Zombie-Epidemie, was im Grunde genommen ja eigentlich für eine witzige Ausgangslage sorgen könnte. Regisseur Jonathan Straiton hat sich das auch sicherlich so gedacht, nur kann die Umsetzung des Ganzen nur in wenigen Momenten wirklich punkten. Der enthaltene Humor ist nämlich extrem gewöhnungsbedürftig, denn im Grunde genommen wird man die gesamte Laufzeit über nur mit pubertärem Gequatsche genervt, das mit jeder Menge Fäkalhumor und mit der Zeit nervenden Kraftausdrücken angefüllt wurde. Das wäre ja noch nicht einmal das Schlimmste, aber durch die eher schlecht agierenden Darsteller und deren belanglose Dialoge ergibt sich fast ausschließlich völlig platter Wortwitz, mit dem man keinen Hund hinter dem Ofen hervor locken kann. Diesen Umstand über 90 Minuten zu ertragen fällt gar nicht einmal so leicht, denn mit zunehmender Laufzeit stellen sich doch gewisse Ermüdungserscheinungen beim Zuschauer ein, da man einen solch pubertären Einheitsbrei schon unzählige Male gesehen hat.

      Zumindest bietet "Night of Something Strange" im Bezug auf die Situationskomik ein paar nette Momente, denn bei manchen Einstellungen geht es recht skurril zur Sache, so das dann doch einige Lacher vorkommen. Dennoch ist das viel zu wenig für eine gelungene Zombiekomödie, denn auch die Untoten passen sich dem unterhalb der Gürtellinie angesiedelten Niveau fast nahtlos an. Anstatt netter und blutiger Beiß-Attacken bekommt man nämlich notgeile Zombies zu sehen, die sich wild durch das Land vögeln und so immer mehr Leute mit dem Virus infizieren. Das mag für manch einen ausreichen, doch ehrlich gesagt erscheint es ein wenig dürftig und einfallslos, die komplette Chose über die sexuelle Schiene abzuwickeln. Diese Art von Humor ist auf Dauer nämlich einfach nur nervtötend und zeugt zudem nicht gerade von sehr viel Innovation, wobei man aus dem vorhandenen Grundgerüst sicher viel mehr hätte heraus holen können. Nun kann man Straiton wenigstens zu Gute halten das es sich hier um seinen ersten Spielfilm handelt und es ihm eventuell noch etwas am Blick für das Wesentliche mangelt.

      Zudem handelt es sich auch noch um eine Independent Produktion, die mit einem Budget von gerade einmal 40.000 $ ausgestattet ist, was allerdings keinesfalls als einziger Grund dienen darf, das "Night of Something Strange" so ziemlich in die Hose gegangen ist. Andererseits erklärt es aber vielleicht das richtig miese Schauspiel der Akteure, von denen anscheinend kein einziger jemals das Innere einer Schauspielschule gesehen hat. Die hölzernen und streckenweise regelrecht deplaciert wirkenden Leistungen spotten teilweise jeglicher Beschreibung, so das es einem manchmal echt die Grütze verhagelt.

      Am Ende bleibt dann nicht viel Positives übrig und man ist letztendlich heilfroh, wenn irgendwann der erlösende Abspann des Filmes einsetzt. Vielleicht spricht das Werk ja zumindest die jüngere Generation an, denn viele jüngere Zuschauer dürften sich insbesondere bei den pubertären Dialogen wieder finden. Wirklich unterhaltsam ist die Chose allerdings nicht, denn bis auf wenige Ausnahmen beinhaltet "Night of Something Strange" so gar nichts, was nachhaltig im Gedächtnis haften bleiben würde. Zwar kann man Jonathan Straiton auf keinen Fall das Bemühen absprechen einen ordentlichen Genrebeitrag auf die Beine zu stellen, doch das Gesamtergebnis siedelt sich leider nur unterhalb des normalen Durchschnittsbereichs an. Der eingeschlagene Weg war also der falsche, denn nervtötender Fäkalhumor und sexuelle Anspielungen ohne Ende machen noch lange keinen guten Film.


      Fazit:


      Sicherlich liegt es im Auge des Betrachters, doch der hier verwendete Humor ist dermaßen platt und ausgelutscht, das man keine wirkliche Freude an ihm haben kann. Größtenteils Langeweile statt der erwarteten Kurzweil ist nicht gerade ein positives Argument für einen Film, den man sich auch gut und gern hätte verkneifen können.


      [film]3[/film]
      Big Brother is watching you